Zu Zorbas

ALEXIS ZORBAS (Zorbas Ballett)

In einem unbekannten Ort auf Kreta taucht John, ein amerikanischer Tourist auf, der am Leben der Einheimischen teilnehmen und etwas von ihrem Wesen in sich aufnehmen will. Er verfolgt die örtlichen Feierlichkeiten und verliebt sich in ein junges Mädchen, Marina, das aber auch von einem Ortsansässigen, Jorgos, begehrt wird. Daraufhin wächst die Feindseligkeit gegen den Fremden. Zorbas erscheint. Er ist der freie Mensch, der zu niemandem gehört, der niemandem gehört. Er schließt Freundschaft mit John und bringt ihm das Lebensverständnis der Kreter bei. Madame Hortense, eine nicht mehr junge Lebedame, sieht in Zorbas die Verkörperung all ihrer früheren Liebhaber. Zorbas geht auf ihr Werben ein, bleibt aber frei. Marina wird wegen ihrer Liebe zu John von den Dorfbewohnern getötet. Zorbas reißt John weg. Madame Hortense stirbt. Zorbas und John retten sich in einen wilden Tanz, um nicht zu verzweifeln. Durch diesen Tanz, der von der Dorfbevölkerung aufgegriffen wird und zu einem Rausch der Körper wird, verdrängen sie das eben erlebte Drama und finden ihre Lebensfreude wieder.

Ursprung

1965 schloß Michael Cacoyannis die Dreharbeiten zu "Zorba the Greek" (Gr.-US, 146 Min. s/w.), nach dem Roman von Kazantzakis ab. Kameramann: Walter Lassalle - Musik: Mikis Theodorakis Mit: Anthony Quinn, Alan Bates, Irene Papas, Lila Kedrova, George Foundas.


Alan Bates, Antony Quinn

Ein englischer Schriftsteller begibt sich nach Kreta, um eine Steinkohlemine auszuwerten. Alexis Zorbas wird sein Partner, Vertauter, Lebenshelfer. Das Projekt scheitert. Die vom Engländer geliebte Witwe fällt einem Ritualmord zum Opfer, die von Zorbas geheiratete ehemalige Lebedame Hortense stirbt. Am Ende siegt dennoch der unverwüstliche Optimismus und der Lebenswille Zorbas in einem orgiastischen Tanz an Kretas Stränden.

Irene Papas

Lila Kedrova und Walter Lassally wurden mit einem "Oscar" ausgezeichnet. Die Musikpartitur von Mikis Theodorakis und insbesondere der "Sirtaki", wurden weltberühmt.

Antony Quinn, Alan Bates

Theodorakis' Ballettmusik zu "Zorbas oder Sorbas" (Zorba il Greco) enstand 1988 als Auftragswerk der Festspiele in Verona. Szenische Gestaltung und Choreographie: Lorca Massine. Bühnenbild und Kostüme: Ferruccio Villagrossi. Ballett, Chor und Orchester der Festspiele Verona, Gesangssolistin: Sophia Michailidu. Solotänzer: Vladimir Vassiliev, Donna Wood, Gheorghe Iancu, Rosalba Garavelli, Christian Craciun. Die Uraufführung fand am 6.August 1988 in der Arena von Verona statt. Das Werk wurde 1990 wieder in den Spielplan der Festspiele in Verona aufgenommen und erlebte seither über Aufführungen in Athen, Rom, Warschau, Lodz, Poznan. Dort steht das Ballett weiterhin auf dem Programm der Wielki-Oper.

Am 14. Dezember 2012 werden die Szenen 21,22,23 (Finale) konzertant aufgeführt. Bouzouki spielt Mikis langjähriger Freund Alexandros Karozas.